RUDE
 
MONTAG, 25 Juni 2018
 
 

Oesterreichische Staatssymbol

Die österreichische Nationalflagge

Die österreichische Flagge besteht aus drei gleich breiten waagrechten Streifen, von denen der mittlere weiß, der obere und der untere rot sind. Sie geht direkt auf den mittelalterlichen österreichischen Bindenschild zurück und zählt damit zu den ältesten noch in Geltung stehenden Hoheitszeichen der Welt. Die Flagge symbolisiert die Freiheit des österreichischen Volkes nach dem Sturz der Monarchie. Nach einer offiziell anerkannten Auffassung steht der weiße Streifen für die Donau, die durch Österreich von Westen nach Osten fließt und das Land in zwei Teile gliedert. Es ranken sich aber einige Legenden um die Entstehung der Flagge. Die bekannteste Legende lautet, dass der Bindenschild mit den Nationalfarben im Dritten Kreuzzug entstand, an dem auch der Babenberger Herzog Leopold V. teilnahm. Nach der Schlacht soll sein weißes Gewand völlig blutgetränkt gewesen sein, bis auf einen weißen Streifen, wo er den Schwertgurt trug.

Das österreichische Bundeswappen besteht aus einem freischwebenden, einköpfigen, schwarzen, golden gewaffneten und rot bezungten Adler, dessen Brust mit einem roten, von einem silbernen Querbalken durchzogenen Schild belegt ist. Der Adler trägt auf seinem Kopf eine goldene Mauerkrone mit drei sichtbaren Zinnen. Die beiden Fänge umschließt eine gesprengte Eisenkette. Er trägt im rechten Fang eine goldene Sichel mit einwärts gekehrter Schneide, im linken Fang einen goldenen Hammer. Die drei Symbole Mauerkrone (für Bürgertum und Republik), Sichel (für den Bauernstand) und Hammer (für den Arbeiterstand) sind eine organische heraldische Weiterentwicklung von Kaiserkrone, Schwert/Zepter und Reichsapfel im ehemaligen kaiserlichen Wappen. Die gesprengten Eisenketten, das vierte dem Adler beigegebene Symbol, wurden 1945 hinzugefügt. Sie stehen für die Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus.

Land der Berge, Land am Strome ist die Bundeshymne der Republik Österreich. Die Melodie, die als „Kettenlied“ oder „Bundeslied“ der Freimaurerkantate von Mozart bekannt ist, wurde am 22. Oktober 1946 durch Beschluss des Ministerrats zur Hymne. Der Hymnetext wurde 1947 von Paula Preradovic geschrieben.